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Ausblick auf unser Barcamp Unterhaching am 4. und 5. Januar 2016

actmobcmp_100-300x86In drei Wochen ist es soweit – AktMobCmp öffnet seine Tore. Wir schätzen, dass wir 25 – 50 Teilnehmer haben werden. Die Anzahl der Teilnehmer ist für die Qualität eines barcamps nicht entscheidend. “Klein“ aber „fein“ bringt oft mehr als eine große Veranstaltung.

Motto, Inhalt und Ziel für unsere Veranstaltung #AktMobCmp wird sein:

STARTEN.

Das ist bewußt so kurz gehalten, weil wir es offen halten wollen. Ganz individuell wie kollektiv. Für den Einzelnen wie für die Bewegung.

Wichtig ist, dass alle, die kommen, an beiden Tagen Spaß und Freude haben werden – und dabei noch viel einbringen und verstehen können sowie gemeinsam Neues entdecken und erkennen. An beiden Tage wird auch hart gearbeitet werden, aber wahrscheinlich ist es genau das, was uns zufrieden macht, besonders wenn wir erfolgreich sind. Wichtig ist, dass wir gute Ergebnisse erzielen und alle ein wenig glücklicher heimfahren.

Das ist unser Ziel. Wir sind die Gastgeber und gestalten den Rahmen. Und freuen uns, wenn für alle Teilgeber/-nehmer diese für ein barcamp üblichen zwei Tage als kurzweilig und intensiv in Erinnerung bleiben.

So bereiten wir uns jetzt schon auf die Veranstaltung vor. Wenn wir auf die 50 Teilnehmer zugehen, werden wir uns an die klassischen Barcamp-Regeln halten. Wenn wir weniger Teilnehmer haben, planen wir sehr intensive Sessions und wollen darauf achten, dass auch das Format der Sessions vorher gemeinsam besprochen und beschlossen wird.

Die wichtigste aller Sessions ist also die Session, in der die Sessions des Tages gemeinsam geplant werden. Da kann das Anliegen der Inhaber gründlich formuliert und überlegt werden, wie man dies gemeinsam am besten beackern kann und welche Früchte man ernten will.

Mögliche Formate von Sessions können sein:

  • Die Debatte
    Auch “Battle” genannt. Das ist eine Zwiegespräch zweier Gruppen – ganz im Sinne der klassischen Dialektik – bei der beide Seiten versuchen mit ihren Antworten immer präzise auf die Argumente der anderen Seite einzugehen. Es gibt also zwei Parteien, einen “Schiedsrichter”, der unter anderem die Zeit nimmt und ein Publikum, dass abstimmt, wer die einzelnen Schritte gewonnen hat. Das besondere ist, dass man vorher verlost, wer welche Seite vertritt – so übt man sich auch im negativen Denken)
  • Der redliche Diskurs
    Da gibt es von Habermas eine einfache Regel. Jeder gibt sein Argument ab, es geht nur um Argumente und dies ohne Ansehen von Person oder Position.
  • Die Fishbowl
    Den Begriff findet auch in Wikipedia. Ich würde die “Fishbowl” als normale Diskussion bezeichnen, die sich auf originelle Art und Weise selbst moderiert
  • Moderierte Konsens-Findung
    Da gibt es diverse Methoden, die alle aufzuführen hier den Platz sprengen würde. Als Beispiel bringe ich hier nur die “Art of Hosting Methode”, wie wir sie beim PM-Camp in Dornbirn 2015 (#PMCampDOR) recht erfolgreich genutzt haben.PMCampDOR Intro 2015
  • Werkstatt
    Schön ist es immer, wenn im Kreativen Raum etwas Bleibendes entsteht. Das könnte eine Session sein, in der wir zum Beispiel einen Trick- oder Video-Film erstellt. Das geht im guten Team oft erstaunlich schnell und gut.
  • Story-Telling
    Ein paar schöne Fragen, ein ruhiger Raum und schon beginnen die Geschichten. Wichtig ist, dass hier eben nicht debattiert und diskutiert, sondern zuerst mal erzählt und zugehört wird. Hier ein Bericht von einer Veranstaltung dieser Art, bei der ich dabei war.
  • Spiele und Prototyping
    Da gibt es ja nicht nur bei SeriousPlay mit Lego die verschiedensten Ansätze, spielerisch sich selber besser zu erkennen oder besondere Zusammenhänge bei diversen Herausforderungen zu erkennen. Auch kenne ich eine Reihe von Sessions, in der Prototypen (Videos, Graphiken, Botschaften …) erfolgreich realisiert wurden.

Wahrscheinlich gibt es noch mehr – wie natürlich auch den ganz normalen Vortrag …

Die Themen kommen von den Teilnehmern. Wenn die Teilnehmer schon vorbereitete Themen mitbringen, dann können diese wählen, in welcher Form sie ihr Thema vorstellen bzw. interaktiv bearbeiten wollen. Am schönsten ist es natürlich, wenn die Dinge sich in der Veranstaltung entwickeln.

Das bewusste Nutzen solcher Methoden soll den Wert für die Teilnehmer erhöhen, weil sie Neues erleben, aber auch weil so besser Erkenntnisse erreicht wird.

Mir wäre wichtig, dass wir auch ein paar konkrete Ergebnisse erreichen – damit wir dann auch als Bewegung STARTEN können. Vielleicht schaffen wir es zum Beispiel, eine wunderbare Botschaft per Video (dank unseres Sponsors Friedrich Lehn) oder als Comic (dank Daniel  Visual-Braindump) zu erstellen. Ich habe da schon tolle Dinge auf Barcamps erlebt und bin sicher, dass am 4./5. Januar 2016 in Unterhaching da wieder einiges passieren wird.

 

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RMD