Was ist aktive Mobilität im Alltag?

Aktive Mobilität ist neben den Öffentlichen Verkehrsmitteln und dem motorisierten Individualverkehr die dritte Säule des Verkehrs. Sie umfasst alle Fortbewegungsarten, die ganz oder teilweise auf Muskelkraft basieren. Fahrradfahren und „zu Fuß gehen“ sind hierbei die prominentesten. Tretroller, Kickboards oder geschickte Kombinationen derselben gehören aber ebenfalls dazu.  Der Zusatz „im Alltag“ ist von großer Bedeutung. Es soll nicht nur um körperliche Aktivität im Freizeit-Sinne sondern um Fortbewegung im Alltag z.B. beim Einkaufen oder auf dem Weg zur Arbeit gehen.

Was möchten wir mit dem Barcamp für Aktive Mobilität erreichen?

Wir möchten, dass die Fortbewegung mit Muskelkraft nicht mehr als Restverkehr verunglimpft wird. Wir möchten Menschen vernetzen, die aktive Mobilität im Alltag voranbringen möchten. Wir wollen uns austauschen, gegenseitig von Erfahrungen berichten, gemeinsam neue Ideen entwickeln und diesen Gehör verschaffen. Im Rahmen eines Kongresses oder einer Konferenz wäre das nicht möglich. Deshalb veranstalten wir eine Unkonferenz.

Was ist ein Barcamp / eine Unkonferenz?

Auf einer Unkonferenz oder BarCamp sorgen die Organisatoren für Räumlichkeiten, Internetzugang und das körperliche Wohl der BesucherInnen. Das Programm steht im Voraus nicht fest. Es wird jeweils am Morgen gemeinsam festgelegt. Alle haben gleichberechtigt die Möglichkeiten Themen einzubringen. Vorträge, Diskussionen oder Workshops (Sessions) werden auf Vorschlag der TeilnehmerInnen in den vorbereiteten Tagesplan eingefügt. So werden aus TeilnehmerInnen TeilgeberInnen.

Ein wichtiges Prinzip eines Barcamps ist das der „zwei Füße“. Jede(r) hat zwei davon und kann von ihnen Gebrauch machen. Das heißt die Teilnahme an einer Session ist nicht bindend. Wenn ich bemerke, dass mich das Thema oder Verlauf der Diskssusion nicht interessieren, darf ich den Raum verlassen und mir etwas anderes suchen.

Neben den Sessions gibt es genügend Raum und Zeit für spontane Gespräche, Diskussionen oder Aktionen. Für das leibliche Wohl wird permanent gesorgt. Das Aktmob-Camp stellt gewissermaßen eine Bühne bereit auf der sich vieles entfalten kann.

 

Warum ist das AktMob-Camp nicht umsonst?

Bei der Durchführung eines BarCamps entstehen Kosten für Räumlichkeiten, Verpflegung und Material. Ein Teil der Kosten wird durch Sponsoren getragen. Das reicht aber noch nicht vollständig, deshalb gibt es die Tickets leider nicht umsonst. Wir versuchen den Preis auf jeden Fall so niedrig wie möglich zu halten.

Wann und wo findet das BarCamp für aktive Mobilität statt?

Wann und Wo?

Das erste #Aktmob – Camp fand am 4. und 5. Januar 2016 im Kultur- und Bildungszentrum (KUBIZ) der Gemeinde Unterhaching statt. In 2017 treffen wir uns wieder in Unterhaching, diesmal am 5. und 6. Januar. 2017. Weitere sind bereits in Planung und werden rechtzeitig im Blog angekündigt.

 

Helfen Elektroautos weiter?

 

Auf den ersten Blick sind Elektroautos eine Verbesserung gegenüber Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Bei genauerer Überlegung zeigt sich, dass sie noch nicht die optimale Lösung darstellen. Jörg hat hierzu einige Gedanken aufgeschrieben.