Mobiltät der Zukunft – #agile #digital #lean #open #social

Die Mobilität der Zukunft wird wesentlich anders aussehen müssen als die heutige. Weil es offensichtlich so nicht weiter gehen kann. Das ist allen mehr oder weniger klar.

Andere Länder wie die Niederlande scheinen da auf einem guten Wege. Jedoch wir scheinen die notwendige Veränderung nicht zu schaffen. Denn Mobilität sollte in Zukunft wieder für die Menschen da sein und nicht umgekehrt. Dazu wollen wir gedanklich und aktiv einen Beitrag leisten.

Und uns vor allem überlegen, welche aktive Beiträge wir sinnvoll leisten können, damit der Wandel auch in Deutschland ein weniger schneller kommt.

Ziel
Wir wollen die Tradition des #AktMobCmp (Barcamp für aktive Mobilität im Alltag) mit einer Serie von Abendveranstaltungen beleben.

Dazu starten wir am Dienstag, 11. April 2017 um 19:00. Wir sind zu Gast in München bei einem jungen und sehr spannenden Unternehmen, der
accu:rate GmbH | Institute for Crowd Simulation | Rosental 5 | D-80331 München. Anmelden könnt Ihr Euch unter MeetUp oder direkt per E-Mail an mich.

An diesem Tag planen wir ein moderiertes „lean coffee“ mit Time-Box nach dem 3×3-Prinzip ( (i) Präzisieren, (ii) kooperativ verhandeln und (ii) ernten). Zur Inspiration gibt es vor dem Lean Coffee drei kurze Impulse von Dr. Jessica Le Bris (GreenCity), Florian Sesser (Gründer accu:rate GmbH) und mir (Initiator #AktMobCmp).

Hier als Anregung schon vorab mal ein paar Thesen und Fragen.

Thesen

  • Agilität & Mobilität sind menschliche Bedürfnisse.
  • Die industrielle Revolution hat Agilität durch Planung und Taylorismus ersetzt.
  • Der Glaube an menschliche Allmacht aufgrund des technologische Fortschritt bröckelt.
  • Das Zeitalter von Hierarchie und Taylorismus geht zu Ende.
  • Die individuelle und motorisierte Mobilität nach heutigem Muster ist nur scheinbar agil.
  • Die Mobilität der Zukunft wird rationaler und weniger emotional sein.
  • Auch die Mobilität der Zukunft muss „agil“ werden.
  • Ohne einen wesentlichen Anteil von „Aktiver Mobilität im Alltag“ (Fortbewegung aus aus eigener Körperkraft zu Fuß, mit Fahrrad oder anderen unterstützenden Geräten) wird es nicht gehen.
  • Aktive Mobilität ist gut für den Körper
    (Wir haben nur einen Körper und müssen diesen so gut behandeln wir nur möglich)
    und
  • ermöglicht uns, unser wertvolles Gut Zeit besser einzusetzen
    (Unsere Zeit ist begrenzt, wenn sie weg ist kommt sie nicht mehr zurück).
  • ….

Fragen:

  • Warum stehen Menschen lieber im Stau an Stelle sich in frischer Luft zu bewegen?
  • Warum werden Parkplätze im öffentlichen Raum so stark subventioniert?
  • Gehören Zweitakter-Ottomotoren ganz abgeschafft?
  • Braucht wirklich jeder ein Auto?
  • Wie soll die smart City aussehen?
  • Müssen wirklich weltweit jedes Jahr weltweit mehr als eine Million Menschen im Straßenverkehr sterben und entsprechend mehr zu Krüppeln werden?
  • Wussten Sie, dass die Hälfte aller Kopfverletzungen Insassen von PKWs erleiden
    und
  • PKW-Nutzer trotzdem keinen Helm tragen müssen?
  • Was kann jeder von uns beitragen, damit Mobilität sanfter wird?

Anregungen sind will kommen. Wir wollen auch ein Ergebnis erzielen. Das könnte so gehen:

Ergebnis

Wir wollen:

  • Unser Wissen teilen,
  • Erfahren und Erleben,
  • neue Erkenntnisse gewinnen,
  • unsere Gedanken klar formulieren,
  • Ideen zur Umsetzung entwickeln
    und
  • beginnen unsere Welt neu zu gestalten.

Zielgruppe

AktMobCmp wendet sich vor allem an Menschen, die mit der aktuellen Mobilitäts-Situation und deren Folgen nicht zufrieden sind.

Gestiftet von Visual-Brainddump – Wir bedanken uns bei Christian Botta und Daniel Reinold – Zum Vergrößern aufs Bild klicken.

RMD